Der eigentliche Kessel ist aus vielen Holzschichten gefertigt, die kreuzweise miteinander verleimt werden, so entsteht eine verwindungssteife Form, die für einen langen Zeitraum einen ruhigen und gleichmäßigen Lauf der Kugel garantieren soll. Es wurde auch mit Acryl experimentiert und mit ABS-Kunstoffen, aber die meisten Kessel bieten immer noch den klassischen Anblick mit edlen Holzfurnieren aus Mahagoni, Vogelaugenahorn oder exotischen Harthölzern unter denen aber unedles Sperrholz die stabile Basis bildet. Kesselfehler finden sich hier höchstens in Form von Kratzern auf der Lauffläche, die ein spezielles Fallen der Kugel verursachen können.

Die folgenden Fotos stammen von einem Klaus Kies Roulette-Kessel, den wir selber zerlegt haben:

Kesselgehäuse ohne Korb und Ring

Kesselgehäuse ohne Korb und Ring

Sandwichbauweise sichtbar an der Kesselwand

oberer Kesselring aus Holz (Unterseite)

Sandwichbauweise an der Kesselwand

Sandwichbauweise an der Kesselwand

[Diesen und weitere Artikel über Kesselfabrikate findet man im aktuellen Buch Roulette und Physik ]

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