Oft kursiert in Internetforen und in der Literatur der Begriff “Thumber”. Da uns viele Spieler nach Details zu solchen Geräten fragen hier ein paar kurze Informationen. Zu Beethoven komme ich auch noch…
Der Begriff entstammt dem US-Sprachgebrauch und lässt sich mehr oder minder gut mit “Daumendrücker” übersetzen. Die Urform des Thumbers wurde eben nur mit dem Daumen bedient. Der Thumber ist ein Taktgeber, der einen konstanten Puls abgibt. Per Vibration oder LED oder per Stromschlag - für Masochisten. Es gibt Geräte mit justierbarem Puls und welche die schlicht nur einen Takt beherrschen.
Wozu das Ganze? Nun, Kesselgucker benötigen für viele Methoden einen fixen Zeittakt, um eine Kugelumlaufrunde exakt erkennen zu können. Oft ist die Runde gesucht, in der die Kugel 1 Sekunde (Beispiel) benötigt. Da Stoppuhren (fast) verboten sind, bedient man sich also anderer Hilfsmittel, unter anderem dem Thumber, der ja verborgen in der Hosentasche oder der hohlen Hand bedient wird.
Es gilt zwei Typen zu unterscheiden. Der eine Thumber startet per Tastendruck und liefert ab diesem Moment eine festen Puls. Manche Geräte mit Relais schalten nach dem …lesen Sie den Rest des Artikels »
Viele Spieler sind von klassischen Roulette-Systemen enttäuscht worden und haben viel Kapital in den Spielbanken “geparkt”. Nun wird es Zeit sich mit modernen physikalischen Methoden dieses “geparkte” Geld wieder zu holen!
Die Kesselgucker umgibt seither der Nimbus, Sie seien die einzigen, die es schaffen dauerhaft im Vorteil zu sein - viele Geschichten ranken sich um diese rätselhaft Spezies der Spieler. Dies auch natürlich, da sich kein Gucker in die Karten schauen lässt und die verwendeten Methoden nur verfälscht oder gar nicht überliefert werden.
Oft sind Kesselgucker auch mit alten, unmodernen oder zu komplizierten Methoden unterwegs - was viele angehende Gucker oft abgeschreckt hat.
Wir präsentieren hier eine kurze Aufnahme eines modernen Huxley Starburst Roulette Kessels. Die Aufnahme stammt aus Las Vegas. Schön zu sehen ist die dort übliche schnelle Scheibe. Beachtenswert bei diesem Kessel-Typ sind die fast dreieckigen Fächer, die für eine verstärkte Kugelstreuung sorgen sollen, um es Kesselguckern und ballistischen Roulette-Spielern schwer zu machen.
John Huxley ist ein Traditionshersteller, dessen Kessel man heutzutage oft in österreichischen und schweizer Casinos sieht - natürlich auch im Rest der Welt, vornehmlich in den USA. Weltweit gehört John Huxley auch zu den ganz großen Playern im Geschäft und gilt als eine der …lesen Sie den Rest des Artikels »
Öfter mal nach Videos stöbern kann doch lohnen. Hier zeigt uns der sehr telegene Croupier Chris mal das Innenleben des Kessels (ab 1′20″), an dem für Live-Roulette.com gedreht wird. Es handelt sich hierbei um ein Cammegh Roulette-Kessel vom Typ ‘Connoisseur’. Mehr Infos gibt es beim Hersteller: http://www.cammegh.com/connoisseur.html.
Man sieht sehr schön, wie schwer diese Dinger sind. Oft überschätzen da die Techniker gern ihre Kräfte und schon gleitet der schwere Rotor auf den Holzkessel und hinterlässt eine dicke Kerbe.
Cammegh ist übrigens Hersteller der berühmt-berüchtigten Kessel mit den Löffelfächern. Nebenbei kann man sich noch Gedanken machen, wann 9Live bei uns Roulette zeigt. Wäre auf jeden Fall besser als die dusseligen Such-ein-Wort-das-keine-Sau-kennt-Rätsel, die da immer laufen.
Ein Traditionshersteller mit Sitz in Paris, dessen Kessel immer mehr von der Bildfläche verschwinden. Die Spielbank Berlin hat die aktuellsten Jost-Maschinen zu bieten mit schwarzem Vogelaugenahorn-Furnier. Hier ein älteres Modell mit kantigen Rauten:
Dieser Kessel ist in einem wahrlich schlechten Zustand und weist alle nur erdenklichen Fehler auf, die ein Kessel haben kann.
Dieser Kessel wird noch restauriert werden. Hier dürfte noch ein sehr interessanter Artikel zum Thema Kesselfehler und deren Ursachen entstehen.
Bei den meisten Modellen steht auf dem Turmstück die Herstellerprägung. Neue Jost-Kessel haben einen sehr schönen Klang, wenn die Kugel auf einen Steg trifft. Es ´klingelt´ geradezu.
Sitzen Stege zu locker, so entziehen sie einer auftreffenden Kugel die Energie und ihr fehlt der Schwung um noch weiter über die Fächer zu reisen, sie bleibt also recht nahe am lockeren Steg liegen. Dieses natürlich immer unter Beachtung der Drehrichtung. Leider ist solch ein Effekt in Zeiten von CNC-gefrästen Scheiben selten zu finden, wo Scheibe und Fächer ein Werkteil bilden. Aber so manches Südsee-Casino ist recht säumig damit bei alten Mühlen jeden Steg fachgerecht mit dem Drehmoment-Schlüssel zu fixieren.